Dan Tom und Tyson Wheatley sind zwei der glücklichen Fotografen, die zusammen mit Adobe Stock und dem Reisemagazin Tiny Atlas Quarterly nach Tahiti gereist sind, um für die Premium Collection zu fotografieren.

Dan ist ein Webdesigner aus San Francisco, Tyson Fotograf aus Brooklyn. Was beide vereint, ist die Liebe zum Reisen und die Begeisterung für mobile Fotografie. Wir haben mit den beiden Abenteurern über die Vorteile der Smartphone-Fotografie gesprochen.

Am Anfang war das Smartphone

Tyson sieht die Anfänge seiner Karriere in der mobilen Fotografie. „Smartphone-Fotografie ist meine erste große Liebe – hier habe ich angefangen, und hier fühle ich mich am wohlsten. Ein Großteil meiner Arbeit findet im mobilen Universum und den sozialen Medien statt; für mich ist es wichtig, Bilder schnell einfangen, bearbeiten und mit der Welt teilen zu können.“

Dan schätzt Verfügbarkeit und Flexibilität der mobilen Fotografie. „Ich fotografiere mit dem Smartphone, weil es am häufigsten zur Verfügung steht – manchmal ist das die einzige Kamera, die ich dabeihabe, weil ich meine große Kamera nicht überallhin mitnehme.“ Dans kreativer Prozess ist ganzheitlich, er ist nicht immer auf der Suche nach einem bestimmten Motiv. „Das kann ein verrücktes Wolkenmuster sein, oder die Farbe des Wassers, oder die Art und Weise, wie Dinge zusammengehören“, erklärt er. Gerade weil er nicht vorhersehen kann, was seine Aufmerksamkeit erregt, ist es essentiell für ihn, immer die Smartphone-Kamera dabeizuhaben.

Das hat auch seinen Vorteil auf Reisen. „Manchmal willst du nicht wie ein Tourist mit deiner großen Kamera aussehen oder riskieren, dass sie dir gestohlen wird – mit dem Smartphone kann man auf der Straße viel diskreter fotografieren“, sagt Dan.

In guter Gesellschaft

Mobile Fotografie hat noch weitere Vorteile: Sie hilft beim netzwerken. Der rasante Zuwachs der sozialen Medien hat zur Herausbildung von zahlreichen Online-Foto-Communities geführt. Während Tyson in Hongkong lebte, hat er die Community HK Instayay mitbegründet, die zum ersten InstaMeet in Hongkong führte. „Es war noch nie leichter, sich mit Menschen zu verbinden. Ich habe Kontakt zu so vielen Fotografen, die zu Mentoren, Freunden und Mitarbeitern geworden sind.“

Neue Spielfelder, neue Mitspieler

Smartphones haben dafür gesorgt, dass die Fotografie mehr Menschen als jemals zuvor offensteht. Bereits 2016 hat Deloitte Global vorausgesehen, dass mehr als 2,5 Trillionen Fotos aufgenommen und geteilt werden, und dass 90 % dieser Bilder von einem Smartphone stammen. Das bedeutet auch, dass mehr Bilder gemacht werden als jemals zuvor, und dass der Wettbewerb unter den Fotografen zunimmt.

Tyson und Dan haben ein paar klare Empfehlungen für angehende Smartphone-Fotografen. „Das Licht ist dein bester Freund und dein schlimmster Feind“, sagt Tyson und fügt hinzu, dass kleine Investitionen große Auswirkungen haben. „Investiert in einfaches Zubehör für euer Smartphone, z. B. in Objektive von Moment. Ein kompaktes Stativ, wie von Gorillapod, hilft bei Zeitrafferaufnahmen. Außerdem leisten Bildbearbeitungs-Apps gute Dienste: Ich mag Priime, VSCO, Snapseed, TouchRetouch and Adobe Lightroom Mobile.“

Am Ende des Tages ist und bleibt das Wichtigste, nach draußen zu gehen und zu fotografieren. Dan ermuntert alle angehenden Fotografen, so viel zu fotografieren wie möglich: Je mehr ihr fotografiert, desto schneller entwickelt sich euer Auge. Übung macht schließlich den Meister.