Felix Rachor ist ein wahrer Tausendsassa: Er ist Grafikdesigner, Make-up-Artist, Artdirektor und Profi-Fotograf in einem – und das ist nur seine berufliche Seite. Privat ist er außerdem „Hobbykoch“ und „Unsportler“, wie er augenzwinkernd verrät. Eine spannende Mixtur, die Felix zu dem außergewöhnlichen Profi-Fotografen werden lässt, der er ist. Darüber hinaus ist Felix seit Kurzem Adobe Stock-Anbieter im Bereich der Premium Collection. Wir haben mit ihm gesprochen und ihm ein paar inspirierende Tipps rund um die Fotografie entlocken können.

Den Mutigen gehört die Welt

„Das klingt vielleicht erst einmal etwas ‚platt’“, sagt Felix, „aber es ist einfach so: Den Mutigen gehört die Welt und man muss einfach viel probieren. Manchmal ist es so, dass ich nicht auf Anhieb die richtigen Einstellungen habe oder das Setting während des Shootings noch verändert werden muss, das Licht passt nicht oder Ähnliches – generell bin ich jemand, der keinen starren Aufbau und kein starres Vorgehen während eines Shootings verfolgt. Ich probiere dann Vieles aus, bis ich schließlich zufrieden bin. Wenn alles soweit passt, lässt sich dann auch eine ganze Serie shooten. Man kann sich ruhig auch einmal etwas trauen. Adobe Stock unterstützt einen schon mit dem zur Verfügung stehenden Material ungemein: Das betrifft Informationen zu Rechten, Videos und Livestreamings rund um das Thema Stock, wie zum Beispiel den Aufbau seines Stockportfolios, Trends und Tendenzen. So ist man immer gut informiert.“

„Mut bedeutet auch noch Vieles mehr. Bevor ich mich Fulltime auf die Fotografie einließ, habe ich zunächst eine Ausbildung im Bereich Mediendesign absolviert. Natürlich hätte ich auch in einer Agentur arbeiten können, aber ich habe es gewagt und habe mich selbstständig gemacht. Anfangs war das hart und dieser Schritt war wohl der mutigste von allen, die ich je gewagt habe, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich nichts weiter als meine Spiegelreflex, zwei Outfits zum Anziehen und ein Billy-Regal“, erzählt Felix. Dieser Sprung ins kalte Wasser hat sich gelohnt: Inzwischen ist Felix Rachor ein Name, den man Kennern der nationalen und internationalen Fotografie-Szene nicht zweimal sagen muss.

Sei anders

„Ich wusste beispielsweise schon immer, dass ich Make-up-Artist sein wollte und das hebt mich schlussendlich auch von vielen anderen Fotografen ab. Ich bin mindestens zwei Personen in einer. Wahrscheinlich sogar noch mehr! Das mag schizophren klingen, aber im Grunde ist es etwas Positives und mein USP, wenn man so will. Das ist meine Nische, die ich besetzt habe. Dabei habe ich gar keinen Stil, der immer gleichbleibend wäre. Eine meiner Professorinnen beschrieb ihn als ‚hyperrealistisch‘. Ich würde ‚romantisch‘, ‚verspielt‘ und viele andere Begriffe hinzufügen wollen. Ich mag die Abwechslung. Trotzdem erkennen Leute, die sich mit meiner fotografischen Arbeit beschäftigt haben, ob ein Bild aus meiner Feder stammt oder nicht.“

Viel hilft viel, nichts tun hilft nichts

„Wenn man als selbstständiger Fotograf erfolgreich sein will, dann muss man einfach am Ball bleiben. Es passiert selten, dass jemand am nächsten Tag aufwacht und berühmt ist. Kontinuität zahlt sich jedoch aus. Und wenn man gerade eine kleine Flaute hat, dann nicht den Kopf in den Sand stecken. Wenn man merkt, dass man nicht weiterkommt, dann sollte man in Erwägung ziehen, etwas zu verändern und neue Dinge auszuprobieren. Ich persönlich probiere immer total viel herum. Nicht nur im fotografischen Feld, sondern auch darüber hinaus. Als der ‚Pokémon Go’-Hype ausgebrochen war, habe ich selbst das ausprobiert – nicht einmal, weil ich es geil fand, sondern weil ich wissen wollte, was dahintersteckt. Wenn man viel herumprobiert, dann kommen einem neue Ideen und irgendwann geht einem ein Licht auf.“

„Wie man unschwer an meinen Bildern erkennen kann, liebe ich persönlich die Arbeit mit Adobe Photoshop CC – die Tools sind im Laufe der Zeit immer natürlicher geworden und erlauben es mir, deutlich effizienter und schneller zu arbeiten. Ich bin ein großer Fan von Adobe Creative Cloud, denn so habe ich immer die neueste Version am Start. Stockeinsteigern kann ich den Tipp geben, einfach mal zu starten. Es macht echt Spaß, weil man in der Stockfotografie total frei ist. Mit der Zeit findest man dann schon einen Weg für sich.“

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