Arne Trautmann alias Kzenon gehört ohne Zweifel zu den profiliertesten Kennern der Stockfoto-Branche: Der gelernte Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Medien- und Urheberrecht ist ein ausgewiesener Experte für die rechtlichen Aspekte der Bildnutzung und gehört mit über 25.000 Bildern im Adobe Stock Portfolio zu den erfolgreichsten Anbietern der Plattform. Hier erfahrt ihr, was Arne an der Stockfotografie reizt und welche persönlichen Empfehlungen er für diejenigen hat, die selbst Stockcontent mit Bestseller-Potenzial produzieren wollen.

Die entscheidenden Vorteile einer Laufbahn als Stockfotograf liegen für Arne auf der Hand: „Meine Bilder arbeiten auch dann für mich, wenn ich Urlaub habe – besser geht’s kaum! Darüber hinaus kann ich durch die Stockfotografie entscheiden, mit wem und wo ich arbeiten möchte. Das kann dann auch schon einmal während eines entspannten Grill-Picknicks mit guten Freunden sein.“ Klingt überzeugend! Außerdem hat Arne einige gute Tipps in petto, wie ihr hochwertigen und vor allem auch gewinnbringenden Stockcontent erstellen könnt. Diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Seid distinkt, innovativ und am Puls der Zeit

Informiert euch und recherchiert vor den Shootings, welche Motive aktuell gefragt sind und euch daher gute Marktchancen bieten. Nicht zu vernachlässigen sind natürlich auch saisonale Themen. Ostern, Weihnachten, Hochzeitssaison – hierfür ist bereits einige Monate im Voraus der richtige Zeitpunkt, um solche Motive zu shooten und hochzuladen. Zusätzlich ist es aber auch wichtig, dass ihr nicht – copycat-like – einfach Motive anderer nachahmt, denn diese Motive gibt es natürlich bereits und das teilweise en masse. Wenn ihr Motive entdeckt, die ihr dennoch gerne shooten wollt, überlegt, wie ihr den Bildern einen eigenen Dreh verleihen könnt, damit sie besonders werden und aus der Masse hervorstechen.

Authentischer Content ist Trumpf

Der Stockmarkt hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert und öffnet sich. Längst findet man hier nicht mehr nur Bilder mit übersättigten Farben von Amateuren, sondern richtig coole fotografische Meisterwerke. Dabei ist Authentizität wichtiger als je zuvor: Bilder mit echten Leuten bei echten, authentischen Tätigkeiten sind stark nachgefragt. Hierhin geht der Trend.

Werdet zu Storytellern

Shootet am besten nicht einfach ein isoliertes Motiv, sondern macht gleich eine ganze Strecke daraus. Manche Redakteure wissen es zum Beispiel sehr zu schätzen, wenn sie sofort eine ganze Reihe an Bildern zum gleichen Thema in der gleichen Bildsprache haben. Zeigt ihr beispielsweise ein sommerliches Grill-Event mit Freunden, dann begleitet den Ablauf von Anfang bis Ende mit der Kamera. Das heißt, beginnt direkt indem ihr bereits die Vorbereitungen für die Feier mitablichtet, zeigt die Grillfeier in vollem Gange und dokumentiert gegebenenfalls auch die Aufräumarbeiten im Nachgang des Get-togethers.

Simple is simply good

Sicherlich ist das auch Geschmackssache, aber einfache Motive, die eine klare Message transportieren funktionieren in der Regel sehr gut. Daher sind Motive mit nicht allzu viel „Chichi“ zu empfehlen, findet Arne. Auch sonst ist er großer Fan von Einfachheit und Effizienz: „Ich arbeite viel mit Adobe Lightroom CC. Daher ist es für mich unglaublich zeitsparend, dass ich meine Bilder direkt aus den Apps heraus bei Adobe Stock hochladen kann. Warum also kompliziert, wenn es auch einfach geht?“

Vorbereitung ist das A und O

Es ist ärgerlich, wenn man während des Shootings feststellt, was einem alles an Utensilien fehlt. Daher ist es sinnvoll, vorher alles einmal genauestens zu durchdenken, um während des Shoots selbst perfekt gerüstet zu sein. So arbeitet ihr einfach effizienter und das ist auch gut für die eigene Laune.

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