Der Kölner Fotograf Robert Kneschke ist einer der bekanntesten deutschen Stockfotografen überhaupt – und inzwischen Top-Contributor bei Adobe Stock. Zusätzlich zu seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Stockanbieter hat er mehrere Bücher zum Thema veröffentlicht und schreibt regelmäßig auf dem Blog Alltag eines Fotoproduzenten über seine Arbeit als Produzent und Fotograf von Stockfotos. Hier verrät er seine Erfolgsgeheimnisse.

Das Equipment

So manches von Roberts Bildern sieht aus, als wäre es mit professionellster Studio-Beleuchtung geshootet, aber auch ein Robert Kneschke hat mal bescheiden angefangen. Daher lautet einer seiner wichtigsten Tipps: „Man muss nicht Tausende von Euros sparen, um fettes Equipment zu kaufen. Man muss einfach nur dafür sorgen, dass man mit dem Licht arbeitet.“ Recht hat er, denn mit etwas Kreativität lassen sich selbst aus Baulampen und Bettlaken wunderbare Softboxen bauen.

Auch werde die Kamera von Einsteigern häufig überschätzt, meint Robert. Seiner Ansicht nach lohnt es sich, anfangs lieber mehr Geld in ein lichtstarkes Objektiv zu investieren und als Basis auf eine günstigere DSLR zu setzen, als all sein Budget für eine teure Kamera auszugeben.

Die richtige Vorbereitung

Vorbereitung ist das halbe Shooting: Motivrecherche und die Entwicklung einer eigenen Bildsprache ist sehr gut investierte Zeit. Idealerweise legt man ein Storyboard mit den Motiven an, die man nach dem Shooting im Kasten haben will.

Ordnung muss sein

Ein Genie beherrscht das Chaos? Gerade auf lange Sicht und bei einem hohen Output an Bildern – welchen man nun einmal hat, wenn man hauptberuflich als Stockfotograf arbeiten möchte – ist Organisation gefragt. Roberts Lieblingstool hierfür ist Adobe Bridge CC: „Für meine Ordnung nutze ich Adobe Bridge CC und bin happy, dass Adobe Stock jetzt in die Desktop-Applikation von Bridge integriert ist. Das erleichtert mir die Arbeit ungemein.“

Sanfter Einstieg

Will man beruflich als Stockfotograf arbeiten, so sei ein eher softer Einstieg angeraten: Einfach mal testen, ob die Stockfotobranche als Nebenerwerb persönlich funktioniert. Wenn ja, kann man immer noch auf’s Ganze gehen und überlegen, ob man hauptberuflich einsteigen – und vielleicht wie Robert irgendwann ein kleines Team aus Fotografen, Illustratoren und 3D-Artists leiten – will. Hier kommt die Bereitschaft zum Lernen als wichtiger Aspekt hinzu: Kein Stockfotograf ist vom Himmel gefallen. Anfangs auch einmal eine Schlappe einzustecken, ist vollkommen in Ordnung. Wenn Motive abgelehnt werden oder sich einfach nicht richtig verkaufen wollen, sollte man Resümee ziehen und überlegen: Woran lag es? Was kann ich anders oder besser machen? Sich nicht frühzeitig entmutigen lassen, ist hier eine wichtige Lektion. Denn Durchhaltevermögen bringt einen häufig ans Ziel und manche Leitern müssen Stufe für Stufe erklimmt werden.

Richtiges Keywording

Manchmal liegt es gar nicht an den Bildern selbst, sondern vielmehr wurde schlichtweg das Keywording vernachlässigt. Egal, wie gut das Motiv ist – es muss gefunden werden, wenn es sich verkaufen soll. Relevante Suchbegriffe, die die prominenten Bildinhalte und die übergeordneten Themen, Konzepte und Emotionen des Bildes beschreiben, sind essentiell. Deshalb empfiehlt Robert Einsteigern gerne die Auto-Keywording-Funktion des Adobe Stock-Anbieterportals: „Es ist heutzutage einfacher als je zuvor, sich bei Adobe Stock anzumelden und mit dem neuen Auto-Keywording zu sehen, wie Bilder idealerweise getagged sein sollten.“

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