Die hypnotischen Bilder von Vanessa Marsh entführen uns auf eine astronomische Reise in den Kosmos – könnte man meinen. Tatsächlich hat die Künstlerin aber gar nicht den Nachthimmel per Teleskop fotografiert: Ihre Bilder sind komplett in der Dunkelkammer entstanden und die fantastischen Sternenhimmel nur imaginiert.

Die Bilder der Serie Falling sind Fotogramme: Bei dieser Technik werden lichtempfindliche Materialien im Kontaktverfahren direkt und ohne Kamera belichtet. Dazu erstellt die Künstlerin Scherenschnitte für die Landschaften und malt die Sterne mit transparenter Acrylfarbe auf durchsichtige Folien.

Vanessa Marsh, die bis zu zwei Wochen für ein einziges Bild benötigt, will mit den Arbeiten dieser Serie die Schnittstellen zwischen Menschengemachtem, Natürlichem und Kosmologischem erforschen.

Arches1

DustCloud1

Horizon1

Horizon2

Mountains2

Nebula

Nebula2