Für unsere nächste Runde #Disconnect by Fotolia hat der französische Fotograf Théo Gosselin das sagenumwobene Island bereist. Direkt nach seiner Reise, während die Erlebnisse und Erfahrungen noch nachklingen, haben wir ihn zu seinen Erlebnissen auf dieser beinahe menschenleeren Insel befragt.

1990 in der Nähe von Le Havre geboren, wuchs Théo Gosselin umgeben vom Meer, dem Wald und dem Klang von elektrischen Gitarren auf. Mit der Leidenschaft für Design, Musik und dem Kino begann er 2007 mit der Fotografie, die schnell zu einem wesentlichen Teil seines Lebens wurde. Théo Gosselin fängt das Leben und die Abenteuer seiner Generation ein – mit allen Höhen und Tiefen. Dabei zieht er seine eigenen Freunde professionellen Models vor. Théo ist ein ständiger Reisender durch Europa und die Vereinigten Staaten auf der Suche nach dem inneren Frieden. Die Wahrheit findet er in unendlicher Weite und in den Herzen der Leute, die er am Rande des Weges trifft.

Welches Wort würde dich am besten bezeichnen?

Ein Schelm!

Wie würdest du deinen Stil definieren?

Mit Gluten.

Was sind deine Einflüsse und Inspirationsquellen?

Kino und Musik. Liebe, Freundschaft, unendliche Weite, der Geruch von Diesel und eine Flasche Scotch.

Theo Gosselin

Welche Qualitäten sind für dich für einen Fotografen wesentlich?

Freundlichkeit, Neugier, Motivation, Bescheidenheit und Zurückhaltung, Effizienz und Engagement.

Was sind deine Pläne für die kommenden Monate?

Ich bin gerade erst von einem wochenlangen Trip zurückgekommen (USA, Island, Polen), daher versuche ich aktuell, wieder zu Hause anzukommen und so viel Zeit wie möglich mit meiner Freundin zu verbringen. Im Juli gehen wir zusammen nach Schweden. Für den August ist noch viel Raum für neue verrückte Abenteuer und im Herbst gehen wir zurück in die USA.

Welche Beweggründe hattest du, beim Projekt Disconnect von Fotolia und Adobe mitzumachen?

Tolles Land, tolles Team, tolles Projekt … Brice – der Fotograf, der vor mir an der Reihe war – erzählte mir, dass es wirklich großartig ist! Ich war zunächst unschlüssig wegen des zeitgleich stattfindenden ‚Morteau Sausage Festivals’, aber dann habe ich mich für Island entschieden.

Theo Gosselin

Was ist deine Ansicht zum aktuellen Thema „Storytelling mit Bildern“?

Ein Bild kann manchmal viel mehr bewirken als ein Film, weil es Raum für die eigene Fantasie lässt. Storytelling bedeutet für mich, dass die Vorstellungskraft des Betrachters freie Bahn bekommt. Man kann alles Mögliche in ein Bild hineininterpretieren, was oftmals sehr lustig ist.

Wie würdest du die Fotokollektion von deiner Reise beschreiben?

24 Stunden am Tag, 300 km/h schnelle Winde, Wikinger, Pferde und Fischsuppe. Atemberaubende Landschaften und endloses Lächeln. Glück.

Was sind die Botschaften, Emotionen oder Ideen, die du vermitteln wolltest? Und was hat dich zu dieser Auswahl motiviert?

Mir ging es im Grunde genommen nicht darum, etwas Spezielles zu vermitteln – mein Ziel war es, die Reise zu genießen. Ich habe versucht, die Freude einzufangen, die ich beim Reisen habe und die ich empfinde, wenn meine Bilder ein Lächeln auf die Gesichter derer zaubern, die sie betrachten, oder sogar selbst zum Reisen anspornen. Dies ist für mich der beste Preis der Welt. Ich mache Fotos nicht für andere … Ich mache sie hauptsächlich für mich, und dann teile ich sie hinterher.

Verbindest du mit dem Land, in dem du warst, etwas Besonderes?

Wikinger und Dorsch.

Theo Gosselin

Bist du vorher jemals dorthon gereist und/oder hast du dort Fotos gemacht?

Noch nie!

Inwiefern hat dieses Land (Kultur, Bevölkerung, Lebensphilosophie usw.) dich für deine Kreationen inspiriert?

Wenn dort Leute gewesen wären, hätte ich mich gerne von ihnen inspirieren lassen.

Welches Equipment (Hardware, Software usw.) bevorzugst oder benötigst du?

Zwei Kameras (eine digitale Spiegelreflex und eine Silver-Spiegelreflex), isländische Wollsocken, Zigaretten, ein Schwert und ein Langboot.

Theo Gosselin

Hast du für das Disconnect Projekt spezielle Werkzeuge benutzt und anders gearbeitet? Wenn ja, auf welche Weise?

Nein, ich habe genauso gearbeitet, wie ich es normalerweise tue – mit Produkten von Adobe, die ich bereits nutze und die wirklich cool sind (und das ist übrigens keine Schleichwerbung, ich wurde für diesen Satz nicht bezahlt!).

Könntest du deine Arbeitsmethode in wenigen Worten beschreiben?

Ich arbeite recht schnell. Wenn vor meinen Augen etwas Interessantes passiert, nehme ich meine Kamera, die immer dabei ist. Klick, klick und schon habe ich das Foto in der Tasche. Ich habe etliche Jahre damit verbracht, meine Technik zu perfektionieren. (Ich hoffe, die Leser stehlen sie mir nicht …)

Welche Einschränkungen sind dir begegnet? (Zum Beispiel: Haben es Leute einfach erlaubt, fotografiert zu werden?) Oder, andersherum, was hat deine Arbeit einfacher gemacht?

Wir hatten keine Probleme mit den Leuten, weil uns wirklich keine begegnet sind. Außer unserem hervorragenden und äußerst netten Rettungsschwimmer. Die einzigen ‚Probleme‘ waren der Wind, das Wasser, der Regen … was jedoch nicht wirkliche Einschränkungen sind. All diese Elemente verleihen den Bildern Kraft.

Theo Gosselin

Was hat diese Erfahrung dir als Fotograf gebracht?

Ein außerordentliches Team zu treffen, unglaubliche Landschaften, die Chance, in einem extrem schönen Land Fotos zu machen. Und ein freier wochenlanger Urlaub mit Typen, die wirklich sexy und lustig waren!

Und persönlich?

Ich glaube, ich bin immer noch derselbe Fotograf. Noch bin ich nicht verrückt!

Was wäre dein Rat an zukünftige Fotografen, die diese Erfahrung durchleben würden?

Nehmt einen Regenmantel mit.

Neugierig geworden? Am 27. Juni launchen wir den dritten und letzten Teil unserer Lifestyle-Kollektion #Disconnect by Fotolia mit den Bildern von Théo Gosselin. Besucht uns hier im Fotolia Blog und sichert euch vier exklusive #Gratisdownloads!