Die neue Kollektion von Fotolia ist eine Einladung zum Reisen – und richtet sich an Kreative, die sich nach natürlichen, authentischen, ausdruckstarken und bewegenden Bildern sehnen. Disconnect ist mehr als nur ein Abglanz des aktuellen ikonografischen „Lifestyle“-Trends, es ist eine echte Geschichte: Die Geschichte von drei Fotografen auf ihren Reisen in drei Länder am anderen Ende der Welt, und von ihrem Eintauchen in andere Kulturen und Lebensweisen.

Anlässlich des Erscheinens des ersten Foto- und Video-Packs dieser außergewöhnlichen neuen Kollektion laden wir euch dazu ein, die Philippinen durch ein Projekt kennenzulernen, das sowohl solidarisch als auch ökologisch ist. Erleben könnt ihr es durch die Augen von Sonia Szóstak, der talentierten Fotografin, deren Foto-Pack am 27. April auf Fotolia erhältlich sein wird.

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Sonia und das Filmteam sind Anfang April zu den Philippinen aufgebrochen, auf die Insel Palawan. Vor Ort haben sie Eddie und Jack kennengelernt, die zehn Jahre ihres Lebens in den Aufbau eines Projekts im Bereich des nachhaltigen Tourismus investiert haben, das sie „TAO Philippines“ getauft haben.

Ein solidarisches Projekt

„Tao“ bedeutet „Mensch“ in der lokalen Sprache. Man kann TAO Philippines als ein Projekt im Bereich des verantwortungsbewussten Tourismus beschreiben, das auf einer nachhaltigen Mikro-Ökonomie beruht und dessen Ressourcenquelle vor allem der Tourismus ist. Er bietet den Reisenden eine einmalige Möglichkeit, die Wunder der Natur der Philippinen zu entdecken – im Kontakt mit den Bewohnern und in respektvoller Haltung gegenüber der Natur, Sitten und Gebräuche des Archipels.

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Die Gemeinde in einer entlegenen Lagune, die aus Bambushütten besteht und von 200 Kokospalmen umsäumt ist, hat fast 300 Einwohner, die größtenteils aus den umliegenden Dörfern stammen. Diese Familien, die alle am Projekt mitwirken, haben in diesem Ort die Hoffnung auf eine bessere Zukunft gefunden.

Bei der Erkundung des Archipels springen zwei Dinge besonders ins Auge: Zum einen die Umwelt, die von ergreifender Schönheit ist, und zum anderen die große Armut, in der die Menschen leben. Abgeschnitten vom Rest der Welt, ohne Zugang zu Trinkwasser und weitab von Krankenhäusern sind manche Dörfer sich selbst überlassen. An dieser Stelle wird das Projekt TAO zu mehr als einer Unternehmung und zu einem ethischen Projekt. Die Einkünfte aus dem Tourismus werden für die Gemeinde investiert, in den Bau von Schulen zum Beispiel. Eine große Chance für die jungen Menschen in der Region, deren Zukunftsaussichten sich dank des Zugangs zu Bildung wandeln. Die Erziehung ermöglicht es auch, ihnen beizubringen, ihre Umgebung und Kultur anders wahrzunehmen und besser zu verstehen.

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Die Umwelt im Blick

Im Laufe der letzten Jahre hat El Niño einen Großteil der Infrastrukturen von TAO verwüstet: Fischer- und Transportboote, Wohnungen und Farmen. Dazu kam eine schwere Dürre, die die Böden unfruchtbar und damit jeglichen traditionellen Ackerbau quasi unmöglich gemacht hat. Das hat die ärmsten der Bewohner dazu verleitet, slash and burn zu nutzen, eine landwirtschaftliche Methode, bei der ein Stück Wald brandgerodet wird, um für eine kurze Zeitspanne die Fruchtbarkeit des Bodens an dieser Stelle zu erhöhen. Diese Technik zerstört aber die Böden und kann zu einer Vergiftung der natürlichen Trinkwasserquellen führen.

Um gegen diese Praxis vorzugehen, bieten die Gründer von TAO Philippines umweltbewusste Alternativen an: Eine Aktion für die Aufforstung dieser unfruchtbar gewordenen Gebiete und für mehr Permakulturen wurde von der Gemeinde durchgeführt. Bei letzterer handelt es sich um eine landwirtschaftliche Methode, die von der Biomimetik inspiriert wurde, bei der der Mensch versucht, seinen Platz in der natürlichen Ökologie zu finden, ohne sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das Ziel ist es, von der Natur zu profitieren und sie dabei gleichzeitig zu erhalten und zu schützen.

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Jack hat auch die Nutzung einer Ressource wieder angeschoben, die im Übermaß vorhanden ist und die die Bewohner der Region nach und nach aufgegeben hatten: Bambus. Mit ihm kann man Wohnungen, Boote, Farmen und Werkzeuge bauen, um den lokalen Bedarf zu decken.

Das TAO-Projekt ist der Beweis, dass Tourismus verantwortungsbewusst, fair und respektvoll gegenüber der Natur und Kultur eines Landes sein kann und dass das Reisen ein Mittel sein kann, die eigene Verbundenheit zu dem wiederzuentdecken, was wirklich zählt: Unser Planet und die, die ihn bewohnen.

Wir sehen uns am 27. April wieder – mit dem Film über dieses unglaubliche Abenteuer und dem Launch der Kollektion von Sonia Szóstaks Fotos.

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© aller Bilder: Sonia Szóstak / What The Film