Uwe Wittbrock

Uwe Wittbrock programmiert beruflich Roboter und Maschinen. Als Kontrast zu seinen mechanischen Kollegen hat er sich ein überaus menschliches Hobby zugelegt, die Naturfotografie. Seine Naturfotos brillieren durch ungeheuer scharfe, technisch perfekte Aufnahmen, was ihn klar von den berüchtigten Hobbyfotografen differenziert, die sich bekanntlich nur zu gerne mit diesem Sujet beschäftigen. So. Jetzt müssen wir noch auf Herrn Wittbrocks Starttaste drücken. Moment ....

Angefangen mit der Fotografie habe ich 1978 mit 21 Jahren. Von meinem ersten Gesellenlohn kaufte ich mir eine Canon A1, fotografierte vorwiegend in Schwarz / Weiß und lernte in Fotografie- und Siebdruckarbeitsgruppen eines Jungendzentrums die kreativen Vorzüge eines SW - Fotolabors kennen. Später habe ich selber Kurse gegeben. Neben der politischen Jugendarbeit galt mein Hauptinteresse der Naturfotografie. Aber wie es so ist: durch Beruf, Weiterbildung, Hausbau und Partys wurde die Zeit knapper und ich verlor die Fotografie aus den Augen. Hobbys ändern sich: Computer, Bau und Entwuf von Designermöbel bis hin zu Webseiten gestalten. Mit 47 Jahren kam ich zum sportlichen Wandern und Radfahren und mit einigen Kilos weniger, der Natur wieder ein Stück näher. Gute Voraussetzungen für den Kauf einer Digital Kamera. Sofort hatte mich der Fotografievirus wieder voll erwischt.
Besondere Fotografiethemen habe ich nicht. Ich fotografiere, was mir vor die Kamera kommt und probiere alles aus, was mir gefällt. Ob Makro oder Unendlich, meine Motive liegen dazwischen. Super die vielen Möglichkeiten der digitalen Fotografie. Fotos am Computer bearbeiten. Einfach genial. Vorbei die vielen dunklen Stunden im S/W Labor. Und das Beste ist, das man seine Fotos sofort bewundern und ausdrucken kann. Seit einiger Zeit bin ich bei Pilz-, Flechten- und Insektenfotografie hängengeblieben. Die Artenvielfalt im deutschen Wald ist erstaunlich und faszinierend. Und im Wald kann man sich am Besten vom beruflichen Alltagsstress und Kollege Roboter erholen.

Equipment:
Fuji FinePix s 9500, verschiedene Nahlinsen z. B Raynox M-250. Ein leichtes ein schweres Stativ mit diversen Eigenbauten, 2 Multiblitz Studioblitze und ganz wichtig: ISO-Matte und blaue Mülltüte.

Fotolia:
Zu Fotolia bin ich durch einen Bericht in einer Computerzeitung gestoßen. Ich fand die Idee toll und die ersten Verkäufe haben mich restlos vom Konzept überzeugt. Bin gespannt, wo in Zukunft die Reise hingehen wird. Vielleicht kann ich ja meine Finepix S 9500 noch in diesem Jahr, mit Hilfe von Fotolia, durch eine digitale Spiegelreflexkamera ersetzen.

Lieblingsbilder




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Posté par martin à 23:27, Februar 6 2007