Doreen Salcher

Schon als Kind habe ich gerne auf den „Auslöser“ gedrückt. Als ich dann mit 13 meine erste eigene Kamera bekam (eine alte russische, analoge Kamera meiner Großeltern, die wohl sonst auf deren Dachboden verstaubt wäre) war ich natürlich stolz und testete diese gleich im Nordseeurlaub mit meinen Eltern.

Auf einer Schiffsfahrt machte ich ein paar Schnappschüsse vom Sonnenuntergang über dem Meer und als ich diese dann, nach dem Urlaub, entwickelt in meinen Händen hielt, wünschte ich mir irgendwann mal, wenn ich groß bin ;-), eine qualitativ hochwertige Kamera zu besitzen. Dank meines lieben Göttergatten wurde mir dieser Traum vor 3 Monaten erfüllt und seitdem bin ich nur noch am fotografieren. Ich glaube fast, er bereut es schon, weil er die Kamera nicht mehr so oft zu Gesicht bekommt. Eigentlich beschäftige ich mich erst seitdem wirklich intensiv mit Fotografie. Ich lese viel und probiere reichlich rum. Wichtig ist mir auch neue Ideen zu entwickeln. Motive, die noch nicht so oft auf dem Markt sind und vielleicht auch anderen ein Lächeln entlocken können, weil sie einfach anders und gar lustig sind.

Im Moment muss dann doch noch öfter ein Bildbearbeitungsprogramm herhalten, da ich noch nicht das geeignete Material für eine anständige Beleuchtung besitze, wo ich dann doch öfter noch Mängel ausgleichen muss. Aber ich hab mich schon umgeschaut und werde wohl auch bald dieses Problem ausmerzen. Meine Lieblingsmotive sind eindeutig Menschen, insbesondere meine 3 kleinen Nichten, wobei dies wohl zu den schwersten Fotografien gehört. Aus diesem Grund gehe ich auch immer öfter in die Natur und versuche dort mein Glück. Doch Bilder von Personen werde ich wohl weiterhin ausgiebig schießen. Mein Ziel ist es, irgendwann einmal die Ausstrahlung und die Menschlichkeit auf Bildern festhalten zu können. Ein- bis zweimal ist mir das glaube ich schon gelungen, aber bis ich das wirklich bewusst schaffe, ist es wohl noch ein langer Weg. Der mir allerdings viel Spaß bereitet. Ich habe das Gefühl, dass ich mich mit jedem weiteren Bild steigere und das ist einfach schön zu sehen. Zur Zeit fehlen mir noch mutige Mädels oder Jungs, die sich von mir fotografieren lassen, sonst hätte ich wohl schon längst zig tausend Bilder hier bei Fotolia, aber dass kann sich ja alles noch ergeben. Trotz allem muss ich noch sehr viel lernen, aber mit meinen 22 Jahren, habe ich dazu ja auch noch genügend Zeit.


Equipment

Noch nicht viel: EOS 350 D, Canon EF - S 18:55 mm und zur Beleuchtung müssen Baustrahler und manchmal auch Schreibtischlampen herhalten.

Fotolia

Ich hab Fotolia durch ein Mediengestalterforum entdeckt. Eigentlich hatte ich nie vor meine Bilder zu verkaufen, war zuerst nur in einer Fotocommunity, doch dann hab ich es einfach mal versucht und siehe da, meine Fotos wurden tatsächlich verkauft. Fotolia ist noch sehr jung, aber hat sich jetzt schon am Markt etabliert und wird sich auch weiterhin unter den führenden Bildagenturen behaupten können und gehört auch schon jetzt dazu. Die steigenden Verkäufe bei Fotolia spornen mich an und haben den Ehrgeiz in mir geweckt, mich mit jedem weiteren Bild zu verbessern. Mein primäres Ziel ist natürlich nicht das Bilder Verkaufen. Es macht mich einfach stolz zu sehen, dass ich nicht die einzige bin, der meine Bilder gefallen. Das zeigt mir, dass nicht nur Fotolia sondern auch ich auf dem richtigen Weg bin.

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Lieblingsbilder

Sonnenuntergang
Das Bild mit dem ich zum Fotografieren kam. Leider mit sehr viel Rauschen, da ich das Originalbild eingescannt habe.



böse Augen
Augen faszinieren mich. Sie sind einfach unser schönstes Körperteil.



rauchende Hände
Das war eine spontan entstandene Idee und mal etwas anderes.

Posté par Dittmar à 17:38, Juni 26 2006