Pikso

Neulich meldete sich mein alter Bekannter Andreas Prossliner bei mir. Andreas ist Designer und war bei der Suche nach Bildern im Internet zwangsläufig auf uns gestoßen. Andreas erzählte mir, dass er ein Spiel entworfen und produziert hat. Es heißt Pikso und basiert auf dem Memory-Prinzip. Mit Pikso kann man ein individuelles Memo-Spiel entwerfen und herstellen. Außerdem kann man mit dem Pikso-Programm ein online-Spiel mit eigenen Bildern basteln und Freunde per E-Mail zum Spiel einladen.

Um ein Pikso-Spiel nach eigenen Vorstellungen anzufertigen, benötigt man nichts weiter als den Pikso Bausatz, digitales Bildmaterial und ein wenig Zeit. Zuerst das schlanke Programm installieren und dann mit dem eigenen Repertoire geeignete Kartenpaare zusammenstellen.

Hier ist man nicht an das rigide Memory-Prinzip gleicher Pärchen gebunden, sondern kann auch andere Zuordnungen anwenden. Beispielsweise eine Karte mit dem Bild und die zweite Karte mit einem Detail daraus. Oder man bildet Begriffspaare: eine Sonne und ein Mond, ein Pferd und ein Reiter. Hier kann man seiner Fantasie freien Lauf gewähren. Ein gutes Beispiel ist das Kartenpärchen mit Andreas vor und nach dem Fahrradunfall. Mit der mitgelieferten Software lassen sich digitale Fotos leicht bearbeiten. Pikso regt dazu an, per verschieb- und skalierbarer Ausschnittsuche, Fotos im Detail neu zu entdecken und trägt auch zur Schulung der begrifflichen Semantik bei.

Pikso ist ein prima Geschenk, mit dem man Kindern, Freunden, Partnern oder Kunden eine sehr persönliche und nachhaltige Freude bereitet. Wir haben unserem Sohn Toni eines mit Fotos von sich und aus seinem Umfeld gebastelt und er liebt es, weil er einen starken Bezug zu den Bildern hat. Unser Pikso zeigt beispielsweise Toni als Baby und auf der anderen Karte seinen Bruder Lorenz als Baby. Eine von seiner ersten Kindergartentante Karla und eine mit dem Foto der heutigen Erzieherin Uschi. Eins vom Fahrrad und eins vom Roller. So kann man beim Spiel das Verständnis für komplexere Begrifflichkeiten und temporäre und kausale Zusammenhänge fördern.

Besonders hervorzuheben ist auch die online-Funktion, mit der man auf der Pikso-Seite im Handumdrehen sein eigenes Online-Memory basteln und dann per Knopfdruck an Freunde versenden kann. Ein Feature, das scheinbar besonders gerne als Firmenunterhaltung genutzt wird, die dann laut Andreas Piksos mit verbranntem Grillgut oder mit auf dem Fotokopierer angefertigten Aufnahmen primärer und sekundärer Geschlechtsorgane zusammenstellen. Einfach mal ausprobieren.

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Geposted von Dittmar am 16:12, Oktober 23 2006

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