Aktuelle Studien zum Fotomarkt
Eine aktuelle GFK-Studie zum Fotomarkt zeigt, dass im Bildergeschäft offenbar noch reichlich Marktpotenzial liegt, und dass das Interesse an Fotografie noch nie so groß wie heute war. Nach Einschätzung des Instituts liegt dies ausschließlich daran, dass sich die digitalen Technologien im Fotomarkt stetig weiterentwickeln.
Weltweit wurden – so die Studie – in 2005 rund 130 Millionen Fotokameras an den Endverbraucher verkauft, knapp 100 Millionen davon sind Digitalkameras. Für das laufende Jahr rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatz in etwa gleicher Höhe. Damit würde der Markt der digitalen Fotografie ein Volumen erreichen, das der analoge Markt in seinen besten Zeiten nicht geschafft habe.
Experten des US-Marktforschungsinstitutes IDC sehen speziell bei digitalen Kompaktkameras aufgrund der erreichten hohen Marktsättigung aber weniger Wachstumsmöglichkeiten. Echte Wachstumsperspektiven sagen die Forscher für digitale Spiegelreflexkameras sowie für Megazoom-Kameras voraus. Die Spiegelreflexkameras waren bis vor ein paar Jahren noch nahezu unerschwinglich, weshalb es hier einen Nachholbedarf gibt. Bei den Megazoom liegt der Kaufanreiz in der Technik: In einem relativ kompakten Gehäuse ist ein Allround-Zoom integriert, das vom Weitwinkel bis zum extremen Telebereich ein breites Brennweitenspektrum abdeckt – und das ohne Konverter und Wechseloptik.
Foto: María José Macías
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