Deutscher Jugendfotopreis 2006

Das Bundesjugendministerium fördert junge Bild-Erfinder. Neu ausgeschrieben ist der Deutsche Jugendfotopreis 2006, der Bundeswettbewerb für Fotografie und Imaging. Er richtet sich an alle bis 25 Jahre, die Fotografie als Hobby, in der Ausbildung oder in Projektgruppen betreiben.

Die Themen können frei gewählt werden. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 8.000 Euro. Tipps und Anregungen zum Mitmachen bei dem vom Bundesjugendministerium gestifteten Wettbewerb findet man auf jugendfotopreis.de. Der Einsendeschluss ist am 1. März 2006.

In der Kategorie „Allgemeiner Wettbewerb“ sind Fotos gefragt, die den persönlichen und gesellschaftlichen Alltag zeigen: Portraits und Selbstportraits, Landleben und Stadtlandschaften – das echte Leben, dokumentarisch festgehalten oder ungewöhnlich inszeniert. Um Bilderwelten von täuschend echt bis komplett synthetisch geht es in der Kategorie „Imaging“. Gemeint sind Arbeiten, die im Computer virtuell hergestellt werden, ob mit einem „echten Foto“ als Ausgangspunkt oder als reine fotorealistische Bild-Erfindung.

Veranstalter des Deutschen Jugendfotopreises, an dem in den vergangenen Jahren mehr als 50.000 junge Leute teilgenommen haben, ist das Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland. Neben dem Bundesjugendministerium zählen zu den weiteren Unterstützern und Preisstiftern das nordrhein-westfälische Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, der Photoindustrie-Verband, die Jugendpresse Deutschland sowie Apple Computer. Die Jury bewertet die Einsendungen in vier Altersgruppen. Die besten Fotos werden in Köln auf der photokina, Weltmesse für Fotografie, ausgestellt.

Ob klassisches Fotomaterial oder eben digital: Noch nie wurde so viel fotografiert wie heute. Der Deutsche Jugendfotopreis hat das Ziel, die ganz besonderen Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen zu präsentieren. Neue Möglichkeiten eröffnet die Bildbearbeitung am PC. Ob Traumwelten, Zukunftsvisionen oder Alltags-Simulationen: Thematisch gibt es auch in dieser Imaging-Kategorie keine Einschränkungen. Besonders spannend sind Bilder, die ihren künstlichen Charakter bewusst nicht verbergen und die Mediengrenzen überwinden, wie etwa flash-animierte Sequenzen oder virtuelle Panoramen.

Beim Deutschen Jugendfotopreis geht es nicht um technische Perfektion – weder im fotografischen Wettbewerbsteil, noch im Imaging-Bereich. „Wichtig ist immer der genaue und ungewöhnliche Blick. Die Story, die ein Bild erzählt und die Stimmung, die es vermittelt“, so Jan Schmolling, der das Projekt leitet. „Starke Fotos kann man auch mit ganz einfachen Kameras oder mit Handys machen und bei der Bildbearbeitung ist vor allem Fantasie gefragt“.

Foto von Emmanuel Bergère

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Geposted von Dittmar am 17:03, Januar 10 2006

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