Was genau machen Bildagenturen und was ist eigentlich Microstock Photography?
Eine Bildagentur vermarktet Bildmaterial – Fotografien oder Illustrationen. Fotografen, Illustratoren und Grafikdesigner überlassen einer Bildagentur ihr Material und werden im Falle einer Bildnutzung prozentual an den Einnahmen beteiligt.
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Neben den Fotografengenossenschaften, die in erster Linie die Interessen der Fotografen vertreten, gibt es drei verschiedene Typen von gewerblichen Agenturen: Pressebildagenturen, die, wie der Name schon sagt, Pressefotos anbieten, dann die thematisch ausgerichteten Spezialbildagenturen (Lifestyle, Medizin usw.) sowie Universalagenturen.
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Fotolia ist eine Universalagentur, d. h. es werden Bilder aus allen Bereichen und für jede erdenkliche Anwendung bereitgestellt.
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Es gibt zwei Arten der Bildvermarktung: Entweder wird das Material lizenzpflichtig („rights managed“, „RM“) oder aber lizenzfrei („royalty free“, „RF“) angeboten.
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Bei einem lizenzpflichtigen Bild erwirbt man eingeschränkte Nutzungsrechte, d. h. man zahlt für einen genau umrissenen Anwendungsbereich, wie etwa die Nutzung im Rahmen einer Plakatkampagne. Jede weitere Nutzung ist ausgeschlossen bzw. neu zu verhandeln und zu bezahlen. Die Vermarktung lizenzpflichtiger Bilder ist das Kerngeschäft der traditionellen Bildagenturen. Lizenzpflichtig angebotenes Material ist von hoher Qualität und noch höherem Preis.
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Erst seit einigen Jahren werden auch lizenzfreie Fotos und Illustrationen angeboten. Der Begriff „lizenzfrei“ ist allerdings irreführend,– „umfassend lizensiert“ oder „voll lizensiert“ träfe den Sachverhalt besser, schließlich erwirbt man auch in diesem Fall eine Lizenz zur Bildnutzung – aber eben ohne Einschränkung.
Möglich wurde diese Revolution der Bildvermarktung durch den Einzug der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung:
JEDER talentierte Fotograf, Illustrator oder Grafikdesigner hat jetzt die Möglichkeit, technisch professionelle Bilder zu produzieren und diese bei Fotolia einzustellen. Hält man sich an die technischen und rechtlichen Vorgaben – nachzulesen auf der Fotolia-Seite – stellt auch die Bildredaktion keine ernsthafte Hürde dar. Im Englischen bezeichnet man diese zeitgemäße Variante der Bildvermarktung – Vertrieb übers Internet, hohe Zahl von Fotografen, niedrige Preise – als „Microstock Photography“.
Die Microstock Photography hat einen Bildersturm ausgelöst, der die Industrie in ihren Grundfesten erschüttert hat.
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In Zeiten von Fotolia bestimmen nicht mehr zehn Top-Fotografen die Bildsprache der ganzen Welt. Heute kann jeder ein Künstler oder sagen wir lieber, ein Profi, sein.
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Und in Zeiten von Fotolia sind die schönen Bilder auch nicht mehr Hochglanzmagazinen und Werbeagenturen mit Millionenetats vorbehalten. Heute kann sich jeder – und wir meinen wirklich JEDER! – ein professionelles Bild leisten, ganz legal.
Wir können gar nicht genug bekommen von tollen Bildern.
Und Sie bekommen so viele tolle Bilder, wie Ihr Herz begehrt.
Das ist Microstock Photography. Das ist Fotolia.
Bilder:
Steidl, Takahase Segundo, Orr, Rovangati, Moore, Kaulitzki, Dietrich, Cvetkovic, Berdoulat, Georghiou
Technorati Tags : stockfotografie |
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