Doc Baumann nimmt sich in seiner Photoshop-Sprechstunde der Themen an, die seinen Patienten am Herzen liegen.
Jüngst ersuchte DOCMA-Leserin Stephanie D. den Doc um Hilfe bei der Suche nach einer “Bildbearbeitungstechnik, mit der man einen Fußabdruck auf dem Bauch einer schwangeren Frau darstellen kann.” Gut, wenn man sich an Spezialisten wendet. Der Doc hatte natürlich eine Methode parat. Am Beispiel von Bild #23759700 von Miramiska veranschaulicht Doc Baumann, wie der Fuß in den Bauch kommt. (DOCMA Nr. 41 – Juli 2011)
TUTORIAL: BAUCH MIT FUSSABDRUCK
FRAGE: Sehr geehrter Herr Baumann, ich suche eine Bildbearbeitungstechnik, mit der man einen Fußabdruck auf dem Bauch einer schwangeren Frau darstellen kann. Wissen Sie, wo ich danach recherchieren könnte, oder haben Sie dieses Thema schon einmal in ihrer Zeitschrift behandelt? Ich wäre für jegliche Hilfe sehr dankbar. Herzlichen Dank im Voraus und beste Grüße, Stephanie Deissner
ANTWORT: Dazu könnte man natürlich einen ganzen Workshop schreiben. Machen wir’s kurz: Neue Ebene anlegen, den Abdruck einfügen, positionieren und skalieren. Da er keine harten Konturen aufweisen soll, wenden Sie den Gaußschen Weichzeichner an. Setzen Sie in der Ebenenpalette den Wert für„Fläche“ auf null [Bild 1].
Öffnen Sie die „Ebenenstile“ und aktivieren Sie „Schlagschatten“ und „Abgeflachte Kante und Relief“; die verwendeten Werte entnehmen Sie dem Screenshot [Bild 2]. Achten Sie auf Übereinstimmung der vorhandenen und zugewiesenen Beleuchtung. Verwenden Sie als Tiefenfarbe nicht Schwarz, sondern eine dunkle, aus dem Bild aufgenommene Hautfarbe. in der Version rechts habe ich auf gleichem Weg noch ein paar Dehnungsfalten ergänzt.
Das Fotolia-Foto der Schwangeren mit der Nummer 23759700 können Sie zum Nachvollzug unter www.docma.info/10040.html herunterladen.
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Dieser Workshop stammt von der DOCMA (Nr.41 – Juli 2011) – Doc Baumanns Magazin für digitale Bildbearbeitung. Das erstklassige DOCMA Magazin findet man im gut sortierten Zeitschriftenladen oder im Web, bei Facebook und Twitter.



Ein Kommentar
Super Idee. Allerdings ist das Bild dennoch unrealistisch. Doc Baumann hat übersehen, dass Füße von Kleinkindern aufgrund des größeren Fettpolsters unter dem Längsgewölbe keine Taillierung des Fußabdrucks aufweisen. Der Baby- und Kleinkindfuß ist also physiologisch (naturgegeben und völlig normal) platt wie ein Bügeleisen. Das Längsgewölbe entwickelt sich erst in seiner vollen Ausprägung bis zum 10.-12. Lebensjahr. Kinder sind nun mal keine kleinen Erwachsenen!
Viele Grüße
Doc Feiler
Orthopäde und Fußchirurg
http://www.ozmr.de
http://www.halluxblog.de
P.S. Für weitere medizinische Fragen stehe ich Doc Baumann jederzeit gerne zur Verfügung. Denn an sich bin ich als begeisterter Hobby-Photoshopper ein großer Fan von ihm. Habe seine Bücher und lese regelmäßig seine Zeitschrift DOCMA.